7 Tipps für mehr Gelassenheit im Alltag

Gelassenheit

Gelassenheit für das seelische Gleichgewicht – Bild: © Iakov Kalinin – Fotolia.com

Der Alltag birgt zugegebenermaßen mehr Stressfaktoren, als Energiequellen. Als beruflich eingebundener Mensch, der vielleicht zusätzlich noch eine Familie hat, muss man sich die Quellen der Gelassenheit deshalb immer wieder aufs Neue suchen. Es ist eine beneidenswerte Tugend, wenn Menschen sich durch kein Wässerchen trüben lassen. Gleichmut bedeutet dabei nicht etwa Resignation. Manche Menschen haben einfach gelernt, sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Diese Einstellung kann enorm dabei helfen den Alltag zu bestreiten, sich Kleinigkeiten nicht so zu Herzen zu nehmen und vor allem das Leben in vollen Zügen zu genießen. Manche werden mit einer solchen Einstellung geboren, andere wiederum können mit ein paar einfachen Tricks mehr Gelassenheit in ihren Alltag holen. Mit Hilfe dieser Tricks sind Warteschlangen im Supermarkt, die Suche nach einem Parkplatz, ein zerbrochener Teller oder der fiese Kommentar einer Kollegin kein Grund mehr an die Decke zu gehen, sondern können mit einem erhabenen Lächeln akzeptiert werden.

1. Abstand gewinnen

Die meisten Dinge bringen einen auf die Palme, weil man sie zu persönlich nimmt. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr und regt sich über Dinge auf, die einen sonst kaum beschäftigen würden. Ganz wichtig ist es deshalb Abstand zu Situationen zu gewinnen, denn nur so bewahrt man einen kühlen Kopf. In anstrengenden Situationen, die einem jegliche Konzentration rauben, sollte man deshalb versuchen sich mit den Augen einer außenstehenden Person zu sehen und zu beurteilen. Auch das Ergebnis aufzuschreiben kann helfen. Mit der Zeit erlangt man Übung in diesem Prozess und wird immer leichter zu einer rationalen und objektiven Beurteilung der eigenen Situation gelangen.

2. Ruhig durchatmen

Es klingt banal, hilft jedoch bewiesenermaßen dabei gelassener zu werden: Tief durchatmen. Wir reagieren nicht nur mental, sondern auch körperlich auf Stresssituationen. Das hektische Atmen, mit dem unser Körper auf eine anstrengende Situation reagiert, strapaziert unsere Psyche zusätzlich. Bevor man in Hektik oder Panik verfällt, hat es sich deshalb bewährt die Augen zu schließen und tief ein- und auszuatmen, bis der Körper sich beruhigt und man sich gelassener fühlt. Diese Art zu atmen kann man auch trainieren. Bevor man eine hitzköpfige Entscheidung trifft, sollte man auf diesen kleinen Trick zurückgreifen – so manch eine Eskalation lässt sich damit verhindern.

3. Probleme strukturieren

Viele Probleme wachsen einem nur deshalb über den Kopf, weil man sie alle auf einmal lösen möchte. Wenn man Struktur in die Stressfaktoren bringt, erscheinen sie plötzlich gar nicht mehr unlösbar. Deshalb sollte man sich immer erst das wichtigste Problem vornehmen und sich so Schritt für Schritt vorarbeiten. Kommt man mit einem Problem wirklich nicht weiter, kann man sich auch erlauben, erst einmal das nächste zu behandeln.

4. Energiequellen finden

Der Alltag sollte nicht nur aus Arbeit und Verpflichtungen bestehen. Hobbys und Leidenschaften sind wichtig um Energie für die anstrengenden Dinge im Leben zu sammeln. Die individuellen Energiequellen muss jeder für sich selbst finden. Manche Menschen suchen ihren Ausgleich im Sport, andere kochen gern oder lesen ein gutes Buch. Auch klassische Wege zu mehr Gelassenheit wie Yoga oder Meditation können helfen, den Alltag besser zu bestreiten.

5. Fehler akzeptieren

Nur weil man selbst oder jemand anderes einen Fehler macht, ist das kein Grund die Gelassenheit zu verlieren. Um über den Dingen zu stehen, sollte man Fehler verzeihen und sich auf die positiven Dinge konzentrieren. Diese Art von Gleichmut hilft dabei nicht in zu viel Kritik zu versinken, die einen daran hindert konstruktiv zu arbeiten. Dazu gehört auch eigene Fehler anzuerkennen und daraus zu lernen, deshalb aber nicht gleich die eigene Persönlichkeit in Frage zu stellen.

6. Die eigene Wahrnehmung ändern

Viele Menschen suchen unbewusst das Unglück – mit der falschen Einstellung. Wer sich nur auf das Negative in seinem Alltag konzentriert, belastet seine Psyche und lernt oft nicht mehr aus diesem Teufelskreis herauszukommen. Manchmal muss man sich deshalb zu einer positiven Wahrnehmung zwingen. Indem man sich bewusst auf die Vorteile einer im Moment nicht zu ändernden Situation konzentriert, lernt man mit den Nachteilen umzugehen und nach vorne zu schauen.

7. Anpassung lernen

Manche Dinge lassen sich nicht ändern und oft ist das im Nachhinein auch gut so. Deshalb sollte man nicht auf Biegen und Brechen versuchen eine Situation zu ändern, die nicht zu ändern ist. Sich anzupassen und unter den gegebenen Umständen weiter zu machen, lehrt auf Dauer mehr Gelassenheit und die Weisheit Dinge und Menschen so zu akzeptieren wie sie sind.

Beachtet man diese wenigen Tipps im Alltag, wird man mit mehr Gelassenheit und Energie belohnt. Gelassenheit ist die Basis für ein psychisches Gleichgewicht und lässt uns selbst schwierige Dinge mit Bravour meistern. Auch die Menschen im Umfeld werden es einem danken und ebenfalls entspannt begegnen. Problemen, die einen früher auf die Palme getrieben haben, kann nun mit Gleichmut und Souveränität die Stirn geboten werden.


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2 Kommentare zu 7 Tipps für mehr Gelassenheit im Alltag

  1. Wolfgang Heuer 28. Dezember 2012 at 12:54 #

    „Auch klassische Wege zu mehr Gelassenheit wie Yoga oder Meditation können helfen, …“:

    So etwas wie Meditation ist etwas für den ÜBERGANG vom Kind zum Erwachsenen. Ich fürchte, viele Millionen Menschen verstehen Meditation falsch! Es soll nicht darum gehen, immer wieder aus der Position des grobstofflichen materiellen Menschen von der feinstofflichen universellen (Lebens-)Energie zu „naschen“ oder ein bisschen „aufzutanken“, sondern es geht in Wahrheit darum, sich mit dieser Energie zu identifizieren, ihre Identität anzunehmen, sich in das feinstoffliche (Bewußt-)-Sein zu VERWANDELN. Denn dann verfügt der Mensch regelhaft über diese Energie.

    Dass die meisten Menschen – vor allem in der zivilisierten Gesellschaft – das nicht wissen und folglich nicht tun, liegt an der schrecklichen Entfremdung, die uns am Beginn von „Zivilisation“ ereilt hat.
    Grundlegende Heilung kann jederzeit geschehen – durch den Aufstieg zum höheren, feinstofflichen, Bewußtsein und Einswerden mit der universellen Energie.

  2. Jasmin 22. Januar 2013 at 14:06 #

    …wie ich finde ein sehr schöner Überblick. Die Kunst besteht meiner Meinung nach nur darin sich an diese Punkte, in der betreffenden Situation, auch zu erinnern bzw. diese vor Augen zu führen. Das ist sicherlich eine Sache, die man lernen muss…

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