Acht Regeln für ein genussvolles und selbstfürsorgliches Leben

Genussregeln Psychologie

Die Kunst des Genießens – Bild: © Subbotina Anna – Fotolia.com

Die moderne und schnelllebige Gesellschaft verlangt jedem Menschen sehr viel ab. Sie gibt sich nur mit einer ständigen Steigerung der Leistung zufrieden und dies führt nur zu oft zu einer chronischen Selbstüberforderung. Daraus resultiert früher oder später ein Ungleichgewicht zwischen Arbeitszeit und Freizeit. Die sogenannte Work-Life-Balance ist in Gefahr. Doch ist es nicht nur die gesellschaftliche Überbetonung von Arbeit, Leistung und Produktivität, welche das Bewusstsein für regelmäßige Erholung trübt. Es ist primär die verlernte Fähigkeit zu genießen. Nur durch wahren Genuss kann Erholung stattfinden. Die acht Genussregeln sollen Ihnen helfen, das Genießen wieder zu erlernen.

Genuss braucht Zeit

Wenn man wirklich genießen will, muss man der Entwicklung positiver Gefühle Zeit geben. Zeitdruck und Genuss sind unvereinbar. Haben Sie heute schon etwas in vollen Zügen genossen?

Genuss muss erlaubt sein

Sich selbst etwas Gutes zu tun sollte nicht mit Hemmungen oder schlechtem Gewissen einhergehen. Genuss ist Lebensfreude. Erlauben Sie sich am besten gleich eine kleine oder auch große Genussfreude!

Genuss geht nicht nebenbei

Beim Genießen muss die Aufmerksamkeit fokussiert werden. Denn durch Ablenkung geht Genuss verloren. Deshalb sollte beim Genießen alles andere kurz zur Seite gelegt werden. Genuss setzt somit Achtsamkeit voraus.

Wissen was gut tut

Genuss ist individuell und jeder hat andere Vorstellungen vom Genießen. Doch sollte dies auch als Aufforderung verstanden werden, Neues zu entdecken. Sie wissen ganz genau, was Ihnen gut tut. Genießen Sie es jetzt!

Weniger ist mehr

Ein großes Missverständnis ist es, zu glauben, dass derjenige der mehr konsumiert, mehr genießt. Für den Genuss zählt nicht die Menge sondern die Qualität. Genießen Sie deshalb gezielt und bewusst.

Ohne Erfahrung kein Genuss

Beim Genießen kommt es auf die Wahrnehmung der einzelnen Nuancen an. Dieses Differenzieren der feinen Unterschiede bringt die Erfahrung mit sich. Gönnen Sie sich deshalb regelmäßig die Erfahrung des Genusses!

Genuss ist alltäglich

Es bedarf keiner außergewöhnlichen Ereignisse um genießen zu können. Genuss ist im alltäglichen Leben realisierbar und erfahrbar. Sie sind es wert, jeden Tag zu genießen!

Planen schafft Vorfreude

Neben den alltäglichen Genussmomenten sollte man Momente des Genusses ein- und vorplanen. Das hat den Effekt, dass man sich auf diese besonderen Momente schön länger vorher freuen kann. Haben Sie schon einen besonders genussvollen Moment in Ihren Kalender eingetragen?

Durch das Genusstraining ist es möglich, das Denken wieder auf die positiven Dinge des Lebens zu richten. Mittels dieser Selbstfürsorge werden persönliche Ressourcen freigelegt und Bedürfnisse erkannt. Dieser achtsame Umgang mit sich selbst fördert letztendlich das psychische Wohlergehen und beugt beispielsweise Burnout vor.


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