Der Unterschied zwischen normaler und krankhafter Angst

Krankhafte Angst

Wann ist Angst krankhaft? – Bild: © lassedesignen – Fotolia.com

Die Angst gehört neben den Gefühlen der Liebe, Freude, Ärger, Trauer und Wut zu den menschlichen Grundgefühlen. Die Angst an sich gilt als normales psychisches Phänomen und tritt meistens in bedrohlich, besorgniserregend oder unkontrollierbar empfundenen Situationen auf. Die Angst ist für das menschliche Überleben sehr wichtig. Sie sorgt dafür, dass derartige Situationen vermieden und überwunden werden können. In gefährlichen Situationen führt die erlebte Angst beispielsweise zur Flucht oder Vermeidung. Doch wie unterscheidet sich nun die normale Angst von der krankhaften Angst? In diesem Beitrag erhalten Sie auf diese Frage Antworten und außerdem Empfehlungen, wie Sie mit krankhafter Angst am besten umgehen sollten.

Angst realistisch einschätzen

Immer dann, wenn das Ausmaß der Angst der erlebten Situation nicht mehr entspricht, ist die Rede von krankhafter oder pathologischer Angst. Beispiele hierfür wäre eine panische Reaktion auf eine Menschenansammlung, starke Angst vor ungefährlichen Tieren wie zum Beispiel einer ungiftigen Spinne oder ein andauerndes, generell erhöhtes Gefühl der Angst. Ein krankhaftes Angstausmaß ist dann vorhanden, wenn die betroffene Person ihre Angst unverhältnismäßig stark oder lange erlebt. Dies führt in der Regel zu einem erhöhten Leidensdruck, da die betroffene Person durch die ständige Angst an Lebensqualität einbüßen muss.

Auf Ängste richtig reagieren

Durch die übermäßig stark erlebte Angst kann es im subjektiven Erleben zu dem Gefühl der Lähmung kommen. Bleibt eine derartige Beeinträchtigung für längere Zeit, also für mehrere Wochen oder Monate, bestehen, spricht man von einer Angststörung. Bei dieser ernstzunehmenden psychischen Beeinträchtigung steht die beschriebene krankhaft veränderte Angstwahrnehmung im Vordergrund. Da sich die Angststörung auf viele Bereiche des Lebens negativ auswirkt, wird in diesem Fall dringend zur Psychotherapie geraten. In vielen Fällen kann es jedoch auch schon ausreichen, eine psychologische Beratung in Anspruch zu nehmen. Diese kann diverse Ängste verständlicher machen und so zu einer Linderung der erlebten Angst beitragen.


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