Panikattacken und allgemeine Ängste erfolgreich meistern

Panikattacken und allgemeine Angst

Wenn ständige Angst zum Begleiter wird – Bild: © Picture-Factory – Fotolia.com

Angst ist ein Grundgefühl, welches im Alltag im Falle einer befürchteten Bedrohung auftritt. Somit handelt es sich bei der Angst um einen evolutionär verankerten Schutzmechanismus, der in vermeintlichen Gefahrensituationen die Flucht einleiten kann und so die Unversehrtheit des Individuums wahrt. Kommt es jedoch zu klar abgrenzbaren Episoden starker Angst, die sich auch meist immer wieder wiederholen, spricht man von sogenannten Panikattacken.

Diese treten meist plötzlich und anfallsartig in Verbindung mit spezifischen Begleiterscheinungen auf; beispielsweise Schwitzen, Herzrasen, Atemnot, Schwindel, Zittern, Hitzewallungen oder Erstickungsgefühlen. Außerdem haben die Betroffenen das Gefühl der Unwirklichkeit oder sie befürchten, die Kontrolle oder den Verstand zu verlieren.

Wenn plötzlich die Angst kommt

Für die Betroffenen ist die Panikattacke sehr beunruhigend und belastend. Diese intensiven Angstzustände sind meist an keine erkennbare Ursache oder Situation gebunden. Nachdem die Panikattacke abgeklungen ist, bleibt bei vielen Betroffenen die Angst, dass sie wieder auftreten könnte. Man spricht hier von der „Angst vor der Angst“. Dies führt meist zu einem Vermeidungsverhalten, welches die Lebensqualität drastisch verschlechtern kann.

Wenn Sorgen zur generalisierten Angst werden

Personen mit allgemeinen Ängsten machen sich meist monatelang übertriebene und anhaltende Sorgen in ganz normalen Situationen und bei harmlosen Alltagsproblemen. Eine der typischen Fragen, welche Betroffenen sich immer wieder stellen ist beispielsweise „Was wäre, wenn…“. Die damit verbundene Angst ist unkontrollierbar und führt zu der permanenten Befürchtung, die eigene Person beziehungsweise Angehörige seien bedroht. Beispielsweise werden ohne konkreten Hinweis Unglücksfälle oder schwere Erkrankungen befürchtet.

Diese Ängste gehen mit einer andauernden muskulären Verspanntheit, Ruhelosigkeit, Schlafproblemen und Konzentrationsproblemen einher. Problematisch ist auch, dass Personen, welche unter generalisierten Ängsten leiden, stundenlang mit Grübelei verbringen und diese nur sehr schwer stoppen können. Die Sorgen und das Gefühl der Angst sind somit ein ständiger Begleiter und können kaum beiseitegeschoben werden. Viele Betroffene berichten, dass sie sich ihren Ängsten und Sorgen ausgeliefert fühlen. Sie seien unkontrollierbar und kaum ist eine Sorge vorbei, käme schon wieder die nächste.

Ursachen für krankhafte Angst

Trotz des Forschungsbemühens ist es bis heute nicht gelungen, die genauen Ursachen für krankhafte Angst zu bestimmen. Das mag wohl an der komplexen Entstehung dieser Problematik und den vielen möglichen Einflüssen liegen.

Sicher ist, dass hier sowohl biologische als auch psychologische Faktoren eine große Rolle spielen. Es konnte gezeigt werden, dass genetische wie auch familiäre und erzieherische Einflüsse die Entstehung von krankhafter Angst begünstigen können.

Angst & Panik bewältigen

Immer wiederkehrende und anhaltende Angstzustände sind sowohl für die Psyche als auch für den Körper eine große Belastung. Ein Betroffener berichtet: „Zu Beginn habe ich die Phasen der plötzlichen Angst nicht ernst genommen. Erst als ich aufgrund der immer wiederkehrenden Angst, die Kontrolle zu verlieren, zum Arzt ging, wurde mir klar, dass ich unter Panikattacken leide. Mir war schnell klar: Ich kann nicht mehr so weitermachen. Deshalb habe ich Hilfe bei einem Psychologen gesucht.“

Meist ist es nur schwer möglich, den Teufelskreis der Angst mit eigenen Kräften zu durchbrechen. Wenn die Angst ein krankhaftes Ausmaß angenommen hat, ist es sehr ratsam, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Verhaltenstherapeutische Verfahren haben bei der Bewältigung von krankhaften Ängsten die besten Resultate gezeigt.

Wege aus der Angst

Um die Angst zu besiegen, ist es wichtig, zuerst zu verstehen, wie Angst entsteht. Die Aufklärung über die Entstehung der Angst ist hierbei wichtig. So können bei zukünftigen Panikattacken die typischen Aufschaukelungsprozesse vermieden werden. Denn krankhafte Angst entsteht immer durch eine gedankliche Fehlinterpretation von harmlosen Empfindungen. Mit dem Wissen, das Angst eigentlich eine natürliche und harmlose Reaktion ist, können infolgedessen mittels Einstellungsänderungen angstfördernde Gedanken neutralisiert werden.

Dazu muss man sich aber erst mal mit den angstauslösenden Gedanken konfrontieren. Dies ist für viele Betroffene mit sehr viel Überwindung verbunden. Doch nur so ist es möglich, die angstfördernden Gedanken zu durchbrechen und durch positive Einstellungen zu ersetzen. Danach ist es möglich, Schritt für Schritt die Ungefährlichkeit der gefürchteten Situationen oder Objekte zu erfahren und die Angst hinter sich zu lassen. So kann schließlich auch das kontraproduktive Vermeidungsverhalten abgelegt werden und eine Teilnahme am Alltagsleben wird wieder möglich.

Krankhafte Angst und Panik kann überwunden werden. Es ist auf jeden Fall ratsam hierbei Hilfe in Anspruch zu nehmen. Eine psychologische Beratung kann helfen, die verlorene Lebensqualität zurückzugewinnen.

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10 Kommentare zu Panikattacken und allgemeine Ängste erfolgreich meistern

  1. Wolfgang Heuer 10. September 2012 at 22:05 #

    Die Ursachen für krankhafte Angst sind bekannt:
    Sie liegen im Bereich der Kollektiven Zivilisations-Neurose – was bedeutet, dass die Menschen nicht mehr wahrhaft erwachsen werden, sich nicht zu ihrem höheren Bewußtsein, dem „Höheren / wahren Selbst“ entwickeln und sich folglich nicht mit der (Lebens-)Energie / Liebe verbinden / vereinigen / identifizieren, die sie dort fänden.
    KRANKHAFTE Angst ist weitgehend identisch mit KRANKHAFTEM Mangel an Liebe / Lebens-Energie.

    In gesunden Gemeinschaften lernen die jungen Menschen bis zur Pubertät, Angst konstruktiv zu überwinden. Die indigenen Völker Amerikas haben den „verrückten“ Weißen das oft gespiegelt, aber die typisch neurotische Abwehr- / Vermeidungshaltung wehrt die Erkenntnis ab und führt zu keinem Entwicklungsfortschritt in den befallenen Menschen.
    Dennoch ist bekannt, dass Neurose heilbar ist!

  2. Sebastian 6. November 2012 at 19:31 #

    An meinen Vorredner: Gibt es zu dieser Theorie auch eine Studie? „Die Ursache ist bekannt“, scheint mir doch ein wenig vorschnell zu sein. 😉
    Was meint der Autor des Artikels denn dazu?

    • Wolfgang Heuer 6. November 2012 at 21:24 #

      „Trotz des Forschungsbemühens ist es bis heute nicht gelungen, die genauen Ursachen für krankhafte Angst zu bestimmen.“:

      Das liegt daran, dass die Forschung / Wissenschaft sich nicht im FEINstofflichen Bereich betätigt, im Bereich des GEISTES, der Geist-Kraft, der universellen (Bewußt-)Seins-Energie, Lebens-Energie, der höheren Bewußtseins-Ebene des Menschen, dem „Höheren / wahren Selbst“, dem wahren Erwachsenen-Bewußtsein, welches bei den allermeisten Menschen der zivilisierten Gesellschaft aufgrund der Kollektiven Neurose krankhafterweise UNBEWUSST bleibt.

      Im Nov. 2011 haben bei einer Zusammenkunft in Heidelberg führende Wissenschaftler / Psychiater sich gegenüber den dramatischen Zunahmen bei psychischen Störungen für MACHTLOS erklärt (weil sie die tieferen / wahren Ursachen nicht kennen). Es gab aber schon 1994 eine Petition an den Dt. Bundestag, in dem diese tieferen Ursachen benannt wurden. Die Petition wurde damals abgelehnt mit dem Argument, dass dies zu den Aufgaben der wissenschaftlichen Fachgesellschaften gehöre. Wie aber nun öffentlich bekundet wurde, haben die Wissenschaftler nicht tief genug geschaut, sonst hätten sie auf dieselben Faktoren stoßen müssen, die in der o.g. Petition schon benannt worden waren!

      Bevor die Römer uns zivilisierten und geistig kastrierten, hatten wir – unsere Vorfahren, die Germanen und ihre Nachbarn – ein gesundes kulturell verankertes Bewußtsein für diese Kraft, die „Od“ genannt wurde. Und es war ebenso kulturell verankert, dass man im Zuge des Erwachsenwerdens zu lernen hatte, ANGST zu überwinden. Das zeigt noch heute ein wesentlicher Aspekt der Nibelungen-Sage, nämlich der, wo Siegfried erfolgreich den Drachen besiegt.

      Aber die germanische Kultur war nicht die einzige, die diese Weisheit besaß: Auch die Autoren der Bibel besaßen sie. „Die Liebe treibt die Furcht aus“ ist eine der betreffenden Aussagen, die ausnahmsweise NICHT in bildhafter Symbolsprache geschrieben ist – wie viele andere Aussagen der Bibel, ähnlich wie in Legenden, Sagen, Märchen.

      „Das mag wohl an der komplexen Entstehung dieser Problematik und den vielen möglichen Einflüssen liegen.
      Sicher ist, dass hier sowohl biologische als auch psychologische Faktoren eine große Rolle spielen. Es konnte gezeigt werden, dass genetische wie auch familiäre und erzieherische Einflüsse die Entstehung von krankhafter Angst begünstigen können.“:

      BIOLOGISCHE Faktoren scheiden m.E. für PSYCHISCHE Störungen VÖLLIG AUS.
      Zwar mag eine überdurchschnittliche Sensibilität in der Praxis der heutigen – kranken – zivilisierten Gesellschaft die Entstehung von psychischen Störungen begünstigen, aber in gesunden menschlichen Gemeinschaften laufen die Dinge eben grundlegend anders.
      Jean Liedloff z.B. hat in „Auf der Suche nach dem verlorenen Glück“ sehr detailliert beschrieben, wie die Menschen miteinander umgehen – und wie sie mit ihren Kindern umgehen – die sie lange Zeit beobachtet hat.

      Selbst wenn Kinder in einer solchen – seelisch gesunden – menschlichen Gemeinschaft (durch Mißverständnisse, Schreck, Unfälle) traumatisiert werden, wird das Umfeld der WEISEN Erwachsenen dafür sorgen, dass das jeweilige Trauma früher oder später angemessen bearbeitet und LOSGELASSEN werden kann, damit die Seele der jeweiligen Person REIN werde und BLEIBE. Weil das die Grundlage für regelhaft stabile ganzheitliche Gesundheit ist. Nur wenn das (Unter-)Bewußtsein frei von Störfaktoren ist, kann die Lebens-Energie / Lraft der Liebe frei fließen und ist auch der Zugang zur höheren Weisheit unbehindert.

      Von all diesen essentiell wichtigen Dingen sind die typischen zivilisierten – kollektiv neurotischen – Menschen abgetrennt. Und es gehört zum Krankheitsbild dieser äußerst schlimmen und menschheitsbedrohenden Kollektiven Neurose, dass die Befallenen die Erkenntnis ihrer Befallenheit und Beeinträchtigung verweigern.

      Eine Literaturliste zur Kollektiven (Zivilisations-)Neurose findet man unter http://www.Seelen-Oeffner.de.

  3. Sebastian 11. November 2012 at 17:33 #

    Ich muss zugeben, dass Ihre Hypothesen äußerst interessant sind. Ich muss auch gestehen, dass ich Ihren Beitrag mehrmals lesen musste. Wenn allerdings die Gesellschaft allein für das Entstehen der Angststörung verantwortlich ist, kann der Einzelne relativ wenig tun und das möchte ich nicht hinnehmen, denn das würde uns jeglichen Handlungsspielraum nehmen.

    Ich bin sicher, dass unsere Gesellschaft mitverantwortlich für die drastische Zunahme psychischer Krankheiten ist. Was aber kann der Einzelne dann tun?

    Man kann auch nicht vollkommen wegdiskutieren, dass die genetische Veranlagung eine (wenn vielleicht auch nicht derart wesentliche) Rolle spielt, wie uns das der Artikel glauben machen möchte.

    Mir persönlich fehlen die Beweise, was wohl damit zu tun hat, dass unser Denken derart wissenschaftlich geprägt ist (unsere Bildung ist nun einmal darauf ausgelegt). Dennoch muss ich zugeben, dass ich Erfahrungen haben machen dürfen, die wissenschaftlich (derzeit) nicht belegt werden können. Ein Problem ist auch, dass wir davon ausgehen, wir wüssten alles.

    Vielleicht wird es irgendwann diese Beweise geben. Ich glaube jedoch daran, dass mehrere Faktoren die Ursache für eine Angststörung sind.

    Ich habe einmal einen Artikel in der P.M. gelesen (die genaue Quelle kann ich leider nicht nennen), der davon handelt, dass Traumata über mehrere Generationen hinweg vererbt werden können. Hier ist auch von einem kollektiven Bewusstsein die Rede. Weit hergehohlt scheinen mir ihre Ausführungen deshalb nicht zu sein.

    Vielleicht haben Sie ja Interesse daran, einmal einen Gastartikel auf meinem Blog http://www.psog.de zu veröffentlichen. Ich würde mich freuen!

    • Wolfgang Heuer 11. November 2012 at 22:19 #

      Die Gesellschaft ist nicht „allein“ verantwortlich. Aber die gesellschaftlichen Verhältnisse bilden ein „Milieu“, in dem sich psychische / psychosomatische Störungen / Erkrankungen „gern“ bilden.

      Einer der Faktoren ist das kollektiv sehr niedrige Niveau an feinstofflicher Lebens-Energie / Liebe; ein anderer – aber durchaus in Abhängigkeit auch von dem ersten – ist die bereits vorhandene seelische / psychische Beeinträchtigung der großen Mehrheit. Das führt zu sehr viel häufigeren „Traumatisierungen“ (im weiteren Sinne) als in einer gesunden Gesellschaft.

      Trotz der weit verbreiteten und durchaus intensiven kollektiven Faktoren besitzt JEDER Mensch weiterhin – unverlierbar – das Potenzial, sich von den erworbenen Mängeln / Traumatisierungen zu befreien und WAHRE HEILUNG zu erlangen; d.h.: seine wahre Identität zu finden und sich mit ihr zu identifizieren; sich mit der Quelle der feinstofflichen Liebe / Lebens-Energie im höheren Bewußtsein zu verbinden und von da an aus dieser unerschöpflichen Quelle zu schöpfen und die feinstoffliche Energie ausreichend / optimal fließen zu lassen und dadurch wahrhaft gesund und „bedingungslos glücklich“ zu werden.

      Ich könnte mir vorstellen, dass Traumata über mehrere Generationen hinweg „vererbt“ werden können – nicht durch materielle Erbfaktoren oder durch Verüben der gleichen Tat an den Kindern, sondern – UNBEWUSST – durch die betreffenden Schwingungen im UNBEWUSSTEN; vom Unterbewußtsein der Mutter oder des Vaters an/auf das Unterbewußtsein von Sohn oder Tochter.

      Ein solches Problem ist m.E. JEDERZEIT zu lösen. Der jeweils Betroffene braucht sich „nur“ seinem Unterbewußtsein zuzuwenden und aufgeschlossen zu sein für die dort vorhandenen „Dissonanzen“. Wenn diese in Liebe angenommen / erlöst werden, wird der Mensch frei von den Wirkungen dieser Schwingungen. Diese Wirkungen sind „Symptome“, die im Grunde kein anderes Anliegen haben, als auf die Dissonanz und deren Erlösungsbedürftigkeit hinzuweisen.

      Wenn wir es auf EINEN Begriff oder Faktor herunterbrechen wollten, könnten wir sagen: „Angst ist Mangel an Liebe (Lebens-Energie)“.

      Für mich ist beides, Liebe und Lebens-Energie, letztlich dasselbe. „Liebe“ nenne ich es vorzugsweise, wenn es sich um das Bewußtsein, die Grundhaltung, handelt; und „Lebens-Energie“ nenne ich es vorzugsweise im Zusammenhang mit der heilenden Wirkung im KÖRPER (incl. Gehirn und Hirn-Stoffwechsel).

      Ich kenne selbstverständlich die Konzepte der Psychiater, wie z.B. das „Streß-Vulnerabilitäts-Konzept“ und die oft gehörten / gelesenen Aussagen über die „multifaktoriellen Ursachen“. Dennoch haben diese Konzepte den schweren Mangel, dass sie keine wahre Heilung und keine wirklich wirksame Prävention ermöglichen. Denn der wichtigste Faktor fehlt in all diesen wissenschaftlichen Konzepten: der feinstoffliche Faktor.

  4. Stefan 18. November 2012 at 10:08 #

    Ich dachte immer der wesentliche Unterschied zwischen einer Panikattacke und einer Angststörung ist, dass eine Panikattacke plötzlich auftritt und ebenso schnell wieder abklingt, während eine Angststörung mehr oder minder dauerhaft vorliegt?

    Unterscheiden sich die beiden in der Art der Therapie?

    • dp 20. November 2012 at 20:33 #

      Ja, das ist richtig so. Eine Panikattacke ereilt die Betroffenen oft ganz plötzlich und unerwartet. Es handelt sich hierbei aber immer um einen klar abgrenzbaren Zeitraum, welcher von intensiven Angstgefühlen gezeichnet ist. Im Vergleich dazu besteht bei der Angststörung eine unspezifische Angst oder eine ganz spezielle Furcht vor bestimmten Objekten und/oder Situationen. Lesen Sie hierzu auch den Artikel zum Thema „Angst verstehen und bewältigen“.

      Auch in der Art der Therapie unterscheiden sich diese verschiedenen Typen der Angst. Dies ist auch von der gewählten Therapierichtung abhängig. Beispielsweise werden Panikattacken in der Verhaltenstherapie mit Exposition (direkte und angeleitete Konfrontation mit dem Angstauslöser) behandelt.

  5. Thomas Ziball 13. August 2014 at 21:00 #

    Wege aus der Angst: Denn krankhafte Angst entsteht immer durch eine gedankliche Fehlinterpretation von harmlosen Empfindungen.

    Mmh, dann stelle ich (52 J.) wohl einen Einzelfall dar! Mit 13 Jahren hatte ich meinen ersten Angstanfall, der trotzt extrem ruhiger und gemütlicher Atmosphäre aus „heiterem Himmel“ kam und von der Stärke her kaum auszuhalten war. Es war wirklich grauenvoll! Dieser Extremfall wiederholte sich mit 21, 36 und mit 45 Jahren. Beim 2. Mal (mit 21) war ich 3 Jahre lang arbeitsunfähig. Es geschah immer in ruhigen Phasen. Mit 36 packte mich die Panik nachts um 2 Uhr und riss mich aus dem Schlaf.
    Grundsätzlich halte ich eine Verbindung zur Kollektiven Gesellschaft für möglich. Unabhängig davon, dass wir tagtäglich mit Schreckensnachrichten bombardiert werden und sich bei den meisten mittlerweile ein gewisses Sucht Potential nach dem Schrecklichen aufgebaut hat.
    Das 2. Problem ist, dass die Menschen nur noch wie Zombies durch die Gegend laufen. Durch ständige Arbeit und die in der wenigen Freizeit ablenkenden und manipulativen Smartphones, Computer und dem Fernsehen bleibt keine Zeit mehr zum Nachdenken. Die Menschen leben nicht sondern werden von den Medien gelebt. Von Bewusstsein also keine Spur. Bei einer Krankheit (wie z.B. bei der krankhaften Angst) kommt niemand auf den Gedanken über die Ursachen und über eine Selbst Heilung nachzudenken. Sie rennen gleich zum Arzt um es schnell weg machen zu lassen, ohne einen Gedanken darüber zu verschwenden, was einem diese Krankheit damit mitteilen möchte.

    Sicherlich ist es förderlich zu wissen wie Angst entsteht und auch angsterzeugende Gedanken zu erkennen. Aber was ist, wenn die Angst dann doch wieder ausgebrochen ist?
    Nach 35 angsterfüllten Jahren begann ich dann tatsächlich die Hintertür zu erkennen, die die Natur / das Leben eingerichtet hat. Meine Sichtweise und meine Erkenntnisse stimmen weitgehend mit den Texten von Wolfgang Heuer überein. Insbesondere mit dem Spruch auch seine Homepage: Meine Methode: KEINE Methode.
    Übrigens habe ich auch 2 interessante Webseiten zu diesem Thema:
    http://www.leid-erlösung und http://www.angstauflösung.de

  6. Monika Herzog 25. Februar 2016 at 16:41 #

    Eine einfache, wirksame Therapie gegen Phobien und Ängste ist die Palmtherapy. Ich drücke mit meinen Daumen gewisse Punkte in der Handinnenfläche und führe ein gezieltes Gespräch mit dem Klienten. Viele Klienten mit verschiedensten Ängsten und Phobien veliessen meine Praxis gelöst und glücklich!

  7. Bernd Pelzer 2. Dezember 2016 at 22:45 #

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    LG Bernd Pelzer

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