Stress und Anspannung durch das Ablegen destruktiver Denkmuster vermeiden

In stressigen Situationen neigt man dazu, negative Denkweisen zu benutzen, welche den Stress meist nur verstärken und die Anspannung ansteigen lassen. Deshalb ist es so wichtig, sich diese destruktiven Denkmuster zu vergegenwärtigen und sie durch förderliche Gedankengänge auszutauschen.

Jeder kennt den Gedanken „Das gibt es doch nicht!“. Dieser Gedanke führt dazu, dass man mit der Realität hadert und dass man sich in den Ärger und in den Frust hineinsteigert. Eine Alternative dazu wäre, die Realität anzunehmen. Die eigene Stressreaktion ist nun mal Realität. Mit der Einstellung „Es ist, wie es ist.“ kann Stress abklingen.

Ewig nur das Negative zu sehen ist kein zielführendes Denkmuster. Man schenkt Negativem zu viel Aufmerksam, nimmt nur mehr die schlechten Seiten war und beginnt letztendlich negative Aspekte zu verallgemeinern. Blickt man hingegen auf das Positive, kann man vielleicht die Chancen und den Sinn einer Situation wiedererkennen.

Ein Defizitdenken führt dazu, sich über seine Defizite, Schwächen und Misserfolge zu definieren. Schwört man stattdessen aber auf ein Kompetenzdenken, konzentriert man sich mehr auf die eigenen Stärken, Erfolge und Ressourcen.

Menschen „katastrophisieren“ wenn sie sich ausschließlich die möglichen negativen Konsequenzen einer Situation ausmalen. Stattdessen kann man sich aber auch an mögliche Erfolge und positive Konsequenzen orientieren. Man „ent-katastrophisiert“ wenn man fragt „Was könnte schlimmstenfalls geschehen?“.

Oft nimmt man Situationen oder das Verhalten anderer viel zu persönlich. Vorschnell fühlt man sich persönlich betroffen, angegriffen, verantwortlich, beschuldigt, oder schuldig. Diese Denkweise sollte durch ein relativierendes und distanzierendes Denkmuster ersetzt werden. Dabei sieht man Dinge aus einem anderen Blickwinkel und kann die innere Distanz bewahren.

Durch die Anwendung dieser Denktricks ist es möglich mehr Gelassenheit zu erfahren und damit Stress zu vermeiden.

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