Stressfördernde Gedanken erkennen und unwirksam machen

Jeder kennt aus seinem persönlichen Alltag die negative Wirkung von Stress. Da sich Stress auf unsere Gesundheit unvorteilhaft auswirken kann, ist es von besonderer Wichtigkeit, stressreiche Situationen zu meiden beziehungsweise zu verhindern. Dies gelingt am besten, wenn man die Eigenschaften von Stress verstanden hat und so dagegenwirken kann.

Eine Besonderheit von Stress ist es, dass man in stressreichen Situation nur schwer dagegen vorgehen kann. Es scheint so, als ob der Stress immer mehr werden würde. Dies liegt an den sogenannten stressverschäfenden Gedanken, die unseren überhöhten Bedürfnissen und Vorstellungen entspringen und als Stressverstärker wirken. Hier die fünf häufigsten Stessverstärker:

„Sei perfekt!“: Dieser Gedanke entsteht aus dem überhöhten Wunsch nach Erfolg. Man glaubt, dass man nur über Leistung die Anerkennung anderer erhält. Daraus entsteht die Angst vor Misserfolgen.

„Sei beliebt!“: Aus einem sehr starken Wunsch nach Angenommensein oder Liebe entsteht dieser Gedanke. Damit verbunden ist die Angst vor Zurückweisung und Kritik anderer.

„Sei stark!“: Dieser stressverstärkende Gedanke entwickelt sich aus dem drängenden Wunsch nach persönlicher Unabhängigkeit. Er steht in Zusammenhang mit der Angst vor Abhängigkeit von anderen.

„Sei auf der Hut!“: Der überhöhte Wunsch nach Sicherheit und Kontrolle führt zu diesem stressverschärfenden Gedanken. Er ist mit der Angst vor Kontrollverlust und Fehlentscheidungen verbunden.

„Ich kann nicht!“: Bei überstarken Wünschen nach Wohlbefinden und einem komfortablen Leben entwickelt sich dieser Stressverstärker. Der ist wiederum mit der Angst vor Anstrengung und Hilflosigkeit verbunden.

Diese stressverschäfenden Gedanken können natürlich bei jedem individuell abweichen. Doch sehr oft sind es solche Gedanken, welche den Stress verstärken und aufrecht erhalten. Gelingt es jedoch diese Gedanken zu neutralisieren indem man sich den jeweiligen Ängsten stellt, haben sie auch keinen Einfluss mehr auf die Erzeugung von Stress. Damit ist ein weiterer Schritt in eine stresslosere Zukunft getan.


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